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Neuigkeiten zur Bilanzierung
Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz

Mit der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind auch die Vorschriften für die Steuerbilanz geändert worden. Das Bundesfinanzministerium hat am 12.3.2010 ein Schreiben zur Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften für die steuerrechtliche Gewinnermittlung veröffentlicht.

Auf folgende Punkte möchten wir Sie besonders hinweisen:

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  • Bilanzierung
  • Juni/Juli 2010
Abzinsung von Gesellschafterdarlehen

Der Bundesfinanzhof hat am 27.1.2010 entschieden, dass auch unverzinsliche Gesellschafterdarlehen in der Steuerbilanz einer GmbH abgezinst werden müssen. Dies gilt auch dann, wenn die Darlehen zwar keine feste Laufzeit haben, die GmbH am Bilanzstichtag aber mit einer Fortdauer derKapitalüberlassung für mindestens weitere 12 Monate rechnen kann. Die aus der Abzinsung resultierenden Erträge sind steuerpflichtig. In den Folgejahren führen dann Aufzinsungen zu steuerwirksamem Aufwand.

Zur Vermeidung der Abzinsung sollte eine ggf. geringe Verzinsung in Betracht gezogen werden.

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  • Bilanzierung
  • Juni/Juli 2010
Bearbeitungsgebühren für Kredite - Abgrenzung über die Laufzeit des Kredits

Einmalige Vergütungen für die Überlassung von Kapital, insbesondere Bearbeitungsgebühren von Banken, sind nicht sofort abzugsfähig. Vielmehr sind sie über die Laufzeit der Kapitalüberlassung durch die Bildung eines Rechnungsabgrenzungspostens zu verteilen.

Mit dieser Entscheidung des Finanzgerichts Köln wird die Auffassung der Finanzverwaltung bestätigt. Eine endgültige Entscheidung durch den Bundesfinanzhof steht noch aus.

Betroffene Steuerpflichtige können mit Verweis auf das offene Verfahren beim Bundesfinanzhof entsprechende Fälle durch einen Einspruch offen halten.

  • Bilanzierung
  • Juni/Juli 2010
Kein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten für Kraftfahrzeugsteuer

Für Kraftfahrzeugsteuer, die vor dem Bilanzstichtag bezahlt wird, jedoch anteilig auf die Zulassungszeit der Fahrzeuge im nachfolgenden Wirtschaftsjahr entfällt, ist nach dem Urteil des Thüringer Finanzgerichts vom 25.2.2009 keine aktive Rechnungsabgrenzung vorzunehmen. Sie stellt vielmehr eine in voller Höhe sofort abzugsfähige Betriebsausgabe dar.

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  • Juni/Juli 2010
Gesellschafterkonten bei Personengesellschaften als Eigen- oder Fremdkapital

Die Gerichte haben sich in jüngster Zeit verschiedentlich mit der steuerlichen Behandlung von Gesellschafterkonten befasst. Es ging um die Frage, ob diese Konten als Eigen- oder als Fremdkapital der jeweiligen Personengesellschaft zu beurteilen sind.

Von dieser Frage hängt insbesondere ab, ob Verluste der Kommanditisten bzw. Schuldzinsen steuerlich abzugsfähig sind.

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  • Bilanzierung
  • Juni/Juli 2010
Rückkaufverpflichtung als Verbindlichkeit in der Steuerbilanz

Für Rückkaufverpflichtungen muss ein Unternehmer Rückstellungen bilden, wenn hieraus Verluste drohen. Die steuerliche Anerkennung solcher Rückstellungen ist umstritten.

Beispiel:

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  • Bilanzierung
  • März/April 2010
Abzinsung von unverzinslichen Gesellschafterdarlehen

In der Steuerbilanz sind unverzinsliche Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens zwölf Monaten abzuzinsen (Abzinsung mit 5,5 %). Das bedeutet, dass im Jahr der Darlehensgewährung ein steuerpflichtiger Ertrag in Höhe des Abzinsungsbetrags realisiert wird. Der Effekt kehrt sich in den folgenden Jahren bis zur Darlehenstilgung durch Berücksichtigung eines Zinsaufwands aus der Aufzinsung wieder um.

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  • Bilanzierung
  • Januar 2010
Unterlagen, die im Jahr 2010 vernichtet werden können

Für die nachstehend aufgeführten Buchführungsunterlagen sind die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten am 31.12.2009 prinzipiell abgelaufen. Folgende Unterlagen oder elektronisch gespeicherte Informationen können somit in 2010 grundsätzlich vernichtet werden:

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  • Bilanzierung
  • Januar 2010
Das BilMoG und die Auswirkungen auf Sonderposten mit Rücklageanteil schon ab 2009

Die Inanspruchnahme von steuerlichen Vergünstigungen (insbesondere die Bildung von steuerfreien Reinvestitionsrücklagen und der Rücklage für Ersatzbeschaffung) erforderten in der Vergangenheit, dass die Begünstigung auch in der Handelsbilanz des Unternehmens abgebildet wurde. Der Ausweis erfolgte regelmäßig in einem Sonderposten mit Rücklageanteil. Steuerrechtliche Wahlrechte waren somit maßgeblich für Wertansätze in der Handelsbilanz (sogenannte umgekehrte Maßgeblichkeit).

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  • Bilanzierung
  • November 2009
Kostensenkung bei Offenlegung von Jahresabschlüssen

Bis Ende 2009 können Pflichtveröffentlichungen von Jahresabschlüssen im Bundesanzeiger in Papierform vorgenommen werden. Ab 2010 sind die Unterlagen zwingend elektronisch beim Bundesanzeiger einzureichen.Bereits ab 1.10.2009 hat die Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH die Preise für die verpflichtende Offenlegung von Jahresabschlüssen im elektronischen Bundesanzeiger wie folgt gesenkt:

Standardformat XML/XBRL            bis 30.9.2009    ab 1.10.2009

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  • Bilanzierung
  • November 2009
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